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Spangentechnik

Eingewachsene Zehennägel entstehen durch zu hohes und zu enges Schuhwerk. Auch unsachgemäß geschnittene Nägel können in die Haut einwachsen. Daneben sind Diabetiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem besonders gefährdet und bedürfen hier einer regelmäßigen Kontrolle und genauer Betrachtung der Nägel und der umgebenden Haut.

Bei einem eingewachsenen Nagel drückt dieser zuerst dauerhaft seitlich oder vorne in die Haut des Fußes. Durch die offene Hautstelle können Bakterien eindringen und es entstehen gefährliche, schmerzhafte Entzündungen. Wir heben den eingewachsenen Rand des Nagels sanft mit Hilfe von Watte oder Zahnseide an. Auch Metallspangen oder Schienen helfen verlässlich und nachhaltig dabei, die Biegung des Zehennagels wieder zu korrigieren.

Wir arbeiten mit Hilfe der B/S-Spangen als auch den dreiteiligen 3TO-Spangen und haben hiermit äußerst positive Erfahrungen gemacht. Die Spangen üben einen Zug auf den erkrankten Nagel aus und heben die Nagelränder an. Das darunterliegende Gewebe wird entlastet, die Entzündung kann bekämpft werden und der Nagel wächst in seine ursprüngliche, natürliche Form zurück. Eine Operation kann dadurch oftmals vermieden werden. Die Spangentechnik ist die schmerzfreieste Therapie für Betroffene, doch die Behandlung mit der B/S-Spange oder der 3TO-Spange erfordert Geduld: Sie kann bis zu einem Jahr dauern und die Spange muss immer wieder neu angepasst werden.